Der Vorstand des DNZ setzt sich aus den Vorsitzenden der regionalen Mitgliedsverbände und dem Geschäftsführer des DNZ zusammen. Zusätzlich wählt die Mitgliederversammlung bis zu drei Vertreter aus den Mitgliedsverbänden in den Vorstand.
Zu den Hauptaufgaben des Vorstands gehören die Beratung und Abstimmung von verbandspolitischen Positionen zu Themen der Agrar- und Zuckerpolitik sowie anderen gesellschaftlichen Fragestellungen. Außerdem ist der Vorstand für die Beratung und Genehmigung von Branchenvereinbarungen, Muster-Rübenlieferverträgen und anderen wichtigen Angelegenheiten des Zuckerrübenanbaus zuständig.
Der Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer e.V. ist ein gemäß EU-Verordnung 1308/2013 anerkannter Verkäuferverband und hat u.a. die Aufgabe, Branchenvereinbarungen und Musterrübenlieferungsverträge mit der Nordzucker AG auszuhandeln.
Der Verhandlsungskommision gehören folgende Vorstandsmitglieder an:
Für die Vertragsbelange der Ökorübenanbauer gibt es seit 2020 eine eigene Verhandlungskommission. Vertreter seitens der Ökorübenanbauer sind:
Der Verbandsrat hat eine beratende Funktion für den Vorstand und tagt mindestens zweimal im Jahr. Er setzt sich aus Delegierten der regionalen Zuckerrübenanbauerverbände im Bereich der Nordzucker AG zusammen. Die Anzahl der Delegierten richtet sich nach den im vorangegangenen Geschäftsjahr vertretenen Liefervertragsmengen.
Der Arbeitskreis Rübenabnahme beschäftigt sich mit den Bewertungsmethoden und Abnahmebedingungen für die Zuckerrüben. Ziel ist die Optimierung der bestehenden Probenahme-, Aufbereitungs- und Analyseverfahren unter Minimierung von subjektiven Einflussgrößen. Die Aufgaben erstrecken sich im Wesentlichen auf die fachliche Begleitung der regional durchgeführten Hof- und Laborkontrollen sowie die Durchführung und Auswertung des alljährlichen Rübenlaborringvergleichs. Im Arbeitskreis ist je ein Vertreter aus jedem Regionalverband vertreten.
Der Arbeitskreis Rübenlogistik kümmert sich um alle Fragen rund um Mietenpflege, Laden und Reinigen sowie Transport. Schwieriger werdende Rahmenbedingungen erfordern einen regelmäßigen Austausch zwischen den Beteiligten der Rübenlogistik – Liefergemeinschaften, Maschinenringe, Dienstleister und Transporteure. Im Arbeitskreis kommen jeweils ein bis zwei Vertreter aus allen Anbauregionen zusammen, wobei alle Anfuhrarten berücksichtigt werden.
Im Dezember 2022 wurde die "Interessengemeinschaft Ökorübenanbau" gegründet, um die Anliegen der Ökorübenanbauer zu bündeln. Sie soll als Plattform zum Austausch über Produktionsthemen dienen und die Verhandlungsposition gegenüber Nordzucker stärken. Aus ihrem Kreis kommt bei Bedarf eine kleine Gruppe von Ökorübenanbauern aus allen Verbandsregionen in der „Arbeitsgruppe Ökorübenanbau“ zur Beratung der Verhandlungskommission zusammen.